Von Thea König
- Beispiel
- Was Menschen sagen vs. Realität
- Echte Beziehung oder nur ein Wisch auf dem es steht?
- Was bedeutet es WIRKLICH Christ zu sein?
- Wozu wird die Bezeichnung Christ mi***raucht?
- Was ist die Rolle eines Christen?
Stell dir eine Geburtstagsfeier vor. Du bist dort und du bist richtig dicke mit dem Geburtstagskind. Und dann sind da all die anderen, die eingelanden wurden, die sich aber einen Scheiß für das Geburtstagskind interessieren. Sie sind nur da für den Kuchen, um eine Party zu erleben, aber sie schauen das Geburtstagskind nicht einmal mit dem Arsch an. Machen vielleicht sogar Witze über es und lachen. Oder sie sind höflich an diesem einen Tag, aber zwei Tage späte auf der Arbeit sind sie wieder die ersten, die sich über das Geburtstagskind lustig machen. Auf der Party singen sie aus Pflichtgefühl das Geburtstagsständchen mit um sich danach direkt zum guten Essen zu verdrücken.
Richtig uncool oder?
Das ist Weihnachten. All die anderen Tage im Jahr scheren sich die Menschen nicht um Jesus. Sind nicht interessiert an einer Beziehnung. Aber an Weihnachten gehen sie auf die Party. Gutes Essen, eine Gelegenheit mal wieder Freunde zu treffen, Geschenke.
Aber bitte versteht, dass das nicht das ist, was ein Christ ist.
Ich habe erst mit 16 begriffen, dass nicht alle wissen, was Christen sind, da es so von unserer Gesellschaft verzehrt wird. In der Politik wird von Christlichen Werten gesprochen, die nichts mit dem zu tun haben, was Christus gelert hat. Und ich schreibe hier beabsichtigt Christus. Denn ohne Christ, gibt es kein Christentum. Und doch schein die Welt das Christentum von Christus zu trennen, sobald es ihnen passt, um dann das was sie im Namen von Christus getan haben – was er absolut verabscheut hätte – Gott unterzuschieben.
Hier einmal was ich schmerzhaft lernen musste: Viele Menschen bezeichnen sich als Christen, weil in ihrem Pass steht, dass sie evangelisch oder katholisch sind, weil ihre Eltern Christen waren, weil sie als kind getauft wurden, weil sie in den Gottesdienst gehen. Egal ob 1x im Jahr oder Jeden Sonntag.
Spoiler: Das ist nicht die Beschreibung eines Christen.
Christ zu sein bedeutet sein Leben auf dem Funderment Christi zu bauen.
Christ zu sein bedeuet mit ganzem Herzen zu glauben, dass Jesus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist und sein Leben für uns am Kreuz gegeben hat, damit wir Leben können.
Christ zu sein bedeutet auch Zweifel zu haben und nicht alles zu verstehen, denn Christen sind ganz normale Menschen.
Christ zu sein bedeutet eine Beziehung zu Gott zu haben. Eine Beziehung, die von der Innigkeit einer Ehe verglichen wird.
Christ sein bedeutet auch, Beziehungskrisen mit Gott zu haben, denn Beziehungen sind niemals nur rosig.
Christ sein bedeutet Schmerzen zu haben, da die Welt in der wir leben, den verspottet, in den Dreck zieht und den nicht anerkennen möchte, der diese Welt und auch dich geschaffen hat. Es ist, als würde man Harry Potter JK Rowling wegnehmen und behaupten, es wäre eigentlich das Werk von Donald Trump. Und sich dann darüber lustig machen, dass sie darum kämpft, ihre Figuren und Rechte zurück zu erhalten.
Christ sein bedeutet belächelt, verspottet, ausgegrenzt, etc zu werden und dennoch zu Jesus zu stehen.
Christ sein bedeutet, dass man sich danach sehnt mehr über Gott zu erfahren, Jesus ähnlicher zu sein und sich über ihn auszutauschen.
Christ sein bedeutet, dass man an so vielen Tagen übersprudelt und in die ganze Welt schreien will, wie groß unser Gott ist. Jedem erzählen will, was er getan hat und wie großartig er ist.
Christ sein bedeutet auch diese Welt nicht als Zuhause zu sehen, da wir uns nach dem Himmel sehnen. (I know das betrifft nicht nur Christen)
Christ sein bedeutet, nicht perfekt zu sein und dennoch zu wissen, dass alles was man sagt und tut auf die Goldwaage gelegt wird und das eigene Handeln, auch wenn nicht im Sinne Christi, von der Welt 1:1 auf Gott geschoben wird.
Und auch, zu wissen dass wir den Mist abfangen und aufräumen müssen, den andere in Gottes Namen taten, ohne nach seinem Willen zu leben oder zu handeln.
Christ sein bedeutet ständig irgendwelchen Fake News über Jesus gegenüberzustehen, mit gebrochenem Herzen, da man der ganzen Welt die Wahrheit einhämmern will, sie aber nicht offen für die Differenzen sind. Da es zu kompliziert ist.
Christ sein bedeutet auch, dass man sich wünscht, dass jeder Christ ist, erkennt wer Jesus, wer Gott ist, da man weiß, wie hart das Leben ist und sich ein Leben ohne Jesus nicht vorstellen kann und schon gar nicht will. Warum würde man auch das einzige, dass immer Gut ist aus seinem Leben entfernen wollen?
Christ sein bedeutet nicht, alles besser zu wissen.
Auch nicht, andere zu verurteilen.
Und schon gar nicht auszugrenzen, zu verletzen oder im Namen von Gott etwas zu tun, was dem Gegenüber schadet.
All das hat nichts mit Christ sein zu tun sondern alles damit Menschen von Gott fern zu halten.
Christ werden bedeutet nicht, dass man sich verändern muss, es bedeutet in seinen dreckigsten Sachen, mit allen offenen Wunden und dem übelstem Gestank zu Jesus zu kommen und sich von ihm baden zu lassen, deine Wunden verbinden zu lassen und dir neue Kleidung geben zu lassen.
Und vieles davon braucht Jahre. und nicht alles, was von der Welt als „Schmutzige Kleidung“ angesehen wird, ist es auch in Gottes Augen.
Am Ende noch eine kleine Erinnerung an alle Christen und Erklärung für alle, die es noch nicht wussten:
Unsere Aufgabe als Christen ist es ZEUGEN zu sein. Wir sind es, die in der Welt umherlaufen und erzählen, was Gott alles getan hat. [Apostelgeschichte 1,8; Jesaja 43,10]
Jesus ist der ANWALT. Er ist dafür zuständig den Angeklagten zu verteidigen. (Matthäus 3, 17; Hebr 7, 25)
Satan ist der STAATSANWALT. Er führt auf, was die Person falsch gemacht hat. Er ist der Ankläger. Die direkte Häbräische Übersetzung für Satan IST Ankläger. (Ps 109,6; 1 Kön 5,4; 11,14 und 11,23–25, Sacharja 3,1+4; Num 22,22)
Und Gott ist der RICHTER. Er fällt das Urteil. (Ps 7,12; Ps 9,5; Ps 50,6)
Also Liebe Mitchristen. Was ist deine Aufgabe??? Zu Urteilen? Anschuldigungen zu machen? NEIN. Was auch nicht heißt, dass du gut finden musst, was jemand tut, aber dennoch dem anderen in Liebe zu begegnen. (I know hard as fuck. Aber dafür haben wir ja Unterstützung. – Bitte Gott dabei dir zu helfen und sage ihm, was du fühlst, warum es dir schwer fällt, etc.)
Deine Aufgabe ist es, Zu bezeugen, was Jesus getan hat und freundlich und liebevoll zum Angeklagten zu sein, da wir bei Jesus stehen. Da wir wie Jesus sein wollen.
Lasst das mal sacken. Ich hoffe euch hilft das etwas, die Welt auseinander zu dröseln. Denn es ist nicht alles Schwarz und Weiß.
Ich wünsche euch einen wundervollen und gesegneten Tag. Und egal an was du glaubst. Du bist unendlich geliebt.
Alles Liebe, Thea


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