Von Thea König
Ich bin die Person, die Stundenlang über Worte und Sätze nachdenken kann.
Ich bin die Person, die bei manchen Worten tief verletzt ist, bei einem anderen Satz, mit gleichem Inhalt, aber anderen Worten, gut damit umgehen kann.
Ich bin die Person, die noch Tage später darüber nach denkt, ob ein „Okay dankeschön.“ auf Whats App freundlich genug war und wie die andere Person meine Worte interpretieren könnte.
Ich bin die Person, die bei Freundlichkeit und Freundschaft oft nicht einschätzen kann, was die Internsion meines Gegenübers ist. Da ich gewohnt bin ausgenutzt zu werden.
Ich bin die Person, deren größte Angst ist, so zu sein wie die Menschen, die uns all das angetan haben.
Ich bin die Person, die auch noch kämpft, wenn alle sagen, dass ich endlich aufgeben soll.
Ich bin die Person, die die Welt retten will und dabei oft vergisst, dass diese schon einen Retter hat.
Ich bin die Person, die den Schmerz ihres Gegenübers entweder so fühlt, als wäre es ihr eigener oder gar nicht, da ihre Psyche sie schützen will.
Ich bin komplex. Ich bin eine Trauma-überlebende. Ich bin ich. Ich wachse. Ich reife. Ich bin ein Königskind.
Ich bin Galathea Mia Xelia König. Teil eines Dissoziativen Systems.
Doch ich bin noch so viel mehr, als nur ein Teil von etwas.
Ich bin nicht daran gebunden, wer die Menschen um mich herum sind. Denn ich bin nicht nur die Freundin, zubetreuende, Schwester, Kind, Tante oder Mutter von… Ich bin so viel mehr. Ich bin das komplex große ich, das ich bin. Eine Farbexplusion, die hoffentlich ganz viel Licht reflektieren kann. Denn diese Welt braucht so viel Licht, wie nur möglich, aber sie will, die Lichtquelle, die es gibt nicht haben.
Alles Liebe,
Thea


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